Webseiten für das iPhone optimieren

Das neue iPhone von Apple ist Kult. Wer das iPhone in der Hand gehalten hat, der weiß, wie sich gutes Design und perfekte Menüführung anfühlen. Der Handschmeichler (Zitat eines Freundes) hat nicht nur alle Merkmale eines wunderschönen Gerätes, in daß sich Frauen wie Männer gleichermaßen verlieben können, sondern auch eine wirklich durchdachte und extrem selbsterklärende Software. Es ist so einfach das iPhone zu bedienen, damit umzugehen, daß es des PDF-Handbuches nicht bedarft hätte.

Jetzt schon ist für vorausschauende Menschen abzusehen, daß ein Adapter für das iPhone bald in jedem Auto installiert sein wird, daß im hart umkämpften Handymarkt alle anderen Hersteller ihre liebe Not haben werden. Und daß es zu einem Monopol von Apple im Handymarkt führen wird. In den USA sind zum jetzigen Zeitpunkt (Weihnachten 2007) über fünf Millionen iPhones an ihre Besitzer geliefert worden, Tendenz weiter steigend.

Sieht man davon ab, daß das iPhone in Deutschland zur Zeit noch kein UMTS hat, der 8GB Speicher recht klein ist für ein Gerät das fotografieren kann, eMails speichert, mit dem man sich Filme ansehen kann und sicher auch in Zukunft das Routing per GPS möglich wird, dann hat ist es in meinen Augen das Geschenk 2007 und der folgenden Jahre.

Was aber bedeutet das iPhone für Ihre Webseiten? Schon jetzt ist vorauszusehen, daß über das iPhone viel im Internet gesurft werden wird. Das liegt sicher auch daran, daß es in so intelligenter Weise Webseiten dreht, vergrößert und durchsuchbar macht, daß es eine Freude ist mit dem – im Vergleich zum Monitor relativ kleinen – Touch-Display im Web unterwegs zu sein.

Für diejenigen, die ihre Webseiten in den vergangen Jahren anhand der wachsenden Monitorauflösungen immer größer gestaltet haben, wird es ein Zurückrudern bedeuten. Denn allzu breite Seiten müssen auf dem Mobiltelefon hin- und hergeschoben werden. Agenturen und Webdesigner werden ihre Webseiten auf das iPhone anpassen müssen. Damit alles gut zu lesen und anzusehen ist. Die Planung rund um Monitorauflösungen und iPhone-Nutzung, ist für uns Designer und Agenturen schon immer eine sehr wichtige Grundlage für die Gestaltung gewesen. Um auch in Zukunft erfolgreiche Webseiten zu erstellen, sind alle Firmen mehr denn je gut beraten auch das iPhone in die Webseiten-Planung einzubeziehen.

Für alle, die noch kein iPhone haben und trotzdem die Webseiten auf dem neuen Gerät anshen möchten, gibt es die kostenlose Software “iPhoney”, die das iPhone simuliert Die Software läuft nur unter Safari auf dem MAC. Man kann seine Webseiten auf dem Display ansehen und auch drehen und zoomen. Leider ist die Ausgabe der Seiten nicht identisch mit dem originalen iPhone. Ein Zoomen wie im iPhone ist nicht gewährleistet. Zudem sind auch einige Verbesserungen in der Software noch nötig. Schon jetzt ist aber klar: Mouseover-Effekte von Webseiten sind auf dem iPhone nicht nicht möglich.

iPhoney Simulationssoftware >>

Warenzeichen, Logos und Handelsnamen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer. Der Artikel ist meine persönliche Meinung.

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