Content Marketing für Webseiten

Content Marketing Zielgrupppen

So definieren Sie die für Sie relevanten ‚Personas‘ und setzen deren favorisierte Inhalte optimal für Ihre Umsatzgenerierung und Markenentwicklung ein.

Bisher war viel von Zielgruppen und deren Relevanz für ergebnisorientierte Strategien die Rede. Tatsächlich glauben die meisten Unternehmer oder Selbstständige ihre Zielgruppe(n) zu kennen – bis sie sie tatsächlich definieren sollen. Dann stellt sich dieses Bild häufig als zu diffus und wenig detailliert heraus. Das ist an sich kein Problem, weil viele Entrepreneure ein gutes Bauchgefühl hinsichtlich ihrer Kunden haben – sie produzieren quasi aus der unreflektierten Intuition und Erfahrung heraus das richtige Produkt für einen vorhandenen Markt. Um allerdings eine funktionierende CM-Kampagne zu fahren, muss die Zielgruppe sehr viel genauer eingegrenzt werden.

Ein effektives Instrument zu dieser Benennung sind die sogenannten ‚Personas‘, mit denen Onlinemarketing-Spezialisten nun schon eine Weile erfolgreich arbeiten. Personas setzen sich zusammen aus allen Kennzahlen, die zur idealen Zielgruppe zur Verfügung stehen. Dazu zählen erstens die ‚hard facts‘ wie etwa Alter, Geschlecht, Berufe und Einkommen, Bildung und Familienstatus sowie Wohnort und regionales Konsumverhalten. Hinzu kommen ’soft traits‘ wie Hobbys und Interessen, Online-Kommunikationsverhalten, Persönlichkeitsmerkmale (psychologische Profilierung), Werte und ideelle Überzeugungen, Verhaltensmuster und selbst gewählte Lebensstile.

Natürlich können selten Aussagen für alle diese Aspekte getroffen werden. Vor allem für KMUs und Selbstständige ist es aus zeitlichen und finanziellen Gründen häufig eine Herausforderung, das entsprechende Datenmaterial zu generieren. Sie werden aber merken, dass eine gewisse zeitliche Investition in die Erstellung Ihrer Zielgruppen-Persona(s) sich außerordentlich lohnt. Dafür sind keine aufwendigen und teuren Marktforschungsstudien nötig. Stattdessen finden Sie viele der entsprechenden Daten entweder in-house durch Befragungen Ihres Teams (besonders des Kundendienstes und Vertriebs) oder online bereits fertig aufbereitet, etwa bei Google Analytics oder Facebook Insights.

Vorhandene Kontakte

Häufig reicht es auch einfach aus, wenn Sie sich einen Vormittag über konzentriert die Zeit nehmen, Ihre eigenen Kundenkontakte der letzten Monate auf oben genannte Parameter hin abzuklopfen. Meist stehen Ihnen nämlich viel mehr essenzielle Informationen zu Ihrer Zielgruppe zur Verfügung, als Ihnen bewusst ist – weil Sie Ihre Erfahrung mit Kunden und Multiplikatoren einfach noch nicht aus dieser Perspektive betrachtet haben.

Zuletzt folgt ein für viele kleinere Unternehmer ohne diesbezügliche Marketingerfahrung zunächst ungewohnter Schritt in der Persona-Erstellung. Suchen Sie sich online Personenfotos, die Ihrer definierten Persona entsprechen und geben Sie diesem ‚Konstrukt‘ aus fiktivem Foto und Daten einen Namen. Es wird Sie erstaunen, wie sehr Ihnen diese nun vor Ihnen ’stehende‘ virtuelle Idealtype bei der Definition und Erstellung relevanter, mehrwertiger, bestenfalls viraler Inhalte hilft. Vergegenwärtigen Sie sich Ihre Persona(s) vor der Erstellung jedes Contents und fügen Sie ihrem Profil so viele aktuelle und weitere Daten hinzu wie möglich, wann immer sich diese Ihnen erschließen.

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