Erfahrungsbericht Fotokurs

Judith Sch. schreibt diesen Erfahrungsbericht Fotokurs am 24. Juli 2015:

Der Grund für meinen Besuch des 3-stündigen Exklusivkurses Fotografie bei Herrn Roskothen war ein Wasserfall in Neuseeland. Ein wahnsinnig schöner Wasserfall inmitten eines feuchten, dunkelgrün schimmernden Regenwaldes – ein absoluter Traum für jeden Landschaftsfotografieenthusiasten. Und was war?

Ich konnte den Wasserfall einfach nicht in seiner vollen Pracht einfangen! Absolut frustrierend! So stand ich da, zähneknirschend und dieses Naturspektakel zunehmend böse anfunkelnd und musste mir eingestehen, dass meine heißgeliebten Motivfunktionen (die so verlockend praktisch sind, weil man so garnichts über die technischen Geheimnisse der eigenen Spiegelreflex wissen muss) einfach ihre Grenzen haben. Es war dieser Moment, der mich hat einsehen lassen: ein Fotokurs muss her.

Erfahrungsbericht Fotokurs - Makrofoto

Fotokurs Angebote

Angebote gibt es viele. Mir war jedoch wichtig, meine eigenen Fotokenntnisse erweitert zu sehen und zwar in einem speziell auf mich, mein Wissen, meine Kamera und meine Interessen abgestimmten Fotokurs, ohne von dem Know-How anderer Kursteilnehmer gehetzt bzw. völlig ausgebremst zu werden – Herr Roskothens Angebot versprach hierin genau meinen Wünschen zu entsprechen. So habe ich mich per Mail bei ihm gemeldet und konnte umgehend mit ihm einen Termin für mein Fotoseminar ausmachen.

Vor Ort angekommen haben Herr Roskothen und ich erst einmal gemeinsam mein Kameraequipment unter die Lupe genommen und meine Wünsche und Erwartungen an den Kurs noch ein bisschen genauer besprochen – dann ging es sofort und voller Elan los. Besonders auffällig und für mich toll war, dass der nun folgende Theorieteil wirklich individuell auf mich abgestimmt war: wurden Lücken in meinem Kameraverständnis entdeckt, wurden diese detailliert und mit viel Geduld mit neuem Wissen gefüllt, mir doch Bekanntes wurde übersprungen – die nun mal begrenzte Zeit wurde so optimal genutzt. Eine weitere positive Überraschung war auch, dass dieser, von mir gefürchtete, Theorieteil weniger Frontalbelehrung als vielmehr ein Gespräch bzw. eine angeregte Diskussion zwischen zwei Fotoenthusiasten war, von denen der eine bereitwillig sein Wissen weitergab.

Eigene Fotoexkursion

Mit einigen nützlichen Merksätzen und Notizen bewaffnet ging es anschließend für den praktischen Teil zu Fuß in den sehr nahegelegenen Park, der ungeahnt viele Möglichkeiten bot, Diverses auszuprobieren: natürlich die von mir heißgeliebte Landschaftsfotografie, aber auch Macrofotografie, Architekturfotos und Portraitaufnahmen standen auf meinem persönlichen Programm, für Letzteres stellte sich Herr Roskothen gut gelaunt zur Verfügung. Super war auch, dass ich, wenngleich aus meiner Komfortzone, der Landschaftsfotografie, gelockt, immer mit sicherer Hand zum Erfolg geführt wurde: abstrakte Architekturfotos zum Beispiel, mir vorher absolutes Gräul, üben jetzt eine gewisse Faszination auf mich aus. Auch hatte ich vorab von meinem Wasserfallerlebnis erzählt, so dass wir am Ende unserer Fotoexkursion gemeinsam dem Parkspringbrunnen auf den Leib gerückt sind. Erstaunlich, wie schnell drei Stunden verfliegen können!

Fazit

Abschließend kann ich nur sagen: Programmautomatik, Blendenautomatik, Tiefenschärfe und ISO-Werte sind nicht länger ein Unsicherheit auslösendes Buch mit sieben Siegeln für mich und – noch besser – den nächsten Wasserfall kriege ich ganz sicher gebändigt. Danke, Herr Roskothen!

Judith Sch.

Kommentar Roskothen: Hier geht es zu den Fotokursen >>

Ihre Meinung interessiert mich sehr, vielen Dank!

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